DE EN
DE EN
Anreise:
Abreise:
Gäste:
Anreise:
Abreise:
Gäste:

Rehluga – Kaviar vom Königssee

Exklusiv für das Hotel Rehlegg

Russland gilt als Heimat des Kaviars. Dabei ist der Stör ein heimischer Fisch und die Leidenschaft von Ulrike und Nicole Bayrhammer. Die Fischmeisterinnen produzieren exklusiv für unser Berghotel Rehlegg in Schönau am Königssee feinen Kaviar, für unseren „Rehluga“ haben wir nun auch offiziell das Deutsche Patent erhalten.
Ihre Störe sind der ganze Stolz von Nicole Bayrhammer und ihrer Mutter Ulrike. Zwischen 50 und 80 Exemplare tummeln sich in ihrer Fischerei in Hallein – die seit 1866 in Familienbesitz ist – und am Königssee. Im vergangenen Jahr haben die Damen die dortige Fischzucht in Schönau übernommen. Zu dem rund drei Hektar großen Areal gehören an die 40 Becken, die mit reinstem Königsseewasser gespeist und rund um die Uhr bewacht werden. Neben den Stören werden auch Forellen, Saiblinge, Zander, Äschen, Aalrutten und Renken aufgezogen.

Die Bayrhammers züchten Störarten wie den europäischen Huso-Hausen, den russischen Gueldenstaedtii, den sibirischen Baeri, den adriatischen Naccari und verschiedene Kreuzungen. Die meisten Arten können zwischen einem und drei Meter lang und mindestens 50 Jahre alt werden, meist sogar deutlich mehr. Älter als ein Menschenleben. Ihr Kaviar, der ausschließlich an unser Berghotel geliefert wird, ist von höchster Beluga-Malossol Qualität. Die Sorte Beluga weist die größte Körnung unter den Störarten auf und ist einzigartig mild und sahnig. Der Hinweis „malossol“ steht für „leicht gesalzen“. Zu viel Salz schadet Kaviar nämlich.

Unser Beluga-Kaviar ist unter dem Namen „Rehluga“ patentiert und schmeckt ganz schlicht mit gebuttertem Toast, auf Blinis oder mit Pellkartoffeln und Crème fraîche. Dazu Champagner oder einen trockenen Weißwein. Wichtig ist es, einen Löffel aus Perlmutt oder Kunststoff zu benutzen. Metall würde mit dem Kaviar oxidieren und einen unangenehmen Geschmack hinterlassen.

Unserem nachhaltigen Ansatz entsprechend, verwenden wir übrigens den ganzen Stör, nicht nur den Kaviar. Das weiße, feste und grätenlose Fleisch des Tieres lässt sich hervorragend räuchern oder grillen. Besonders beliebt ist das Stör-Tartar unseres Küchenchefs.

Auf Anfrage laden wir Sie um 17.30 Uhr an der Hausbar des Berghotel Rehlegg zu einer Verkostung ein. 30 g Kaviar, inkl. Toast&Butter und einem Glas Champagner kosten 75,- Euro für zwei Personen. Unseren Rehluga Kaviar gibt es auch zum Mitnehmen und als Geschenk.

Rehluga vom Königssee

Lässt sich gut vorbereiten

Sie suchen noch nach einem feinen Weihnachts-Dessert? Unser Küchenchef Marko Lauterbach empfiehlt kleine Schokokuchen mit flüssigem Kern und fruchtiger Orangen-Sauce. Sein Rezept ist ganz einfach und man kann die süßen Küchlein sogar vorbereiten und einfrieren. Für einen stressfreien Heiligen Abend.

Die Zutaten:

250 g Schokodrops, Zartbitter
125 g Butter
4 Eier, getrennt
80 g Zucker
Messerspitze Zimt
2 EL Mehl

Für die Sauce brauchen Sie außerdem 2 Orangen, eventuell etwas Orangensaft aus der Flasche, 2 EL Zucker und ein paar Rosmarinnadeln.

Die Zubereitung:

Die Schokodrops lässt der Küchenchef überm Wasserbad langsam schmelzen. Die Hitze von unten sollte nicht zu stark sein, damit die Schokolade nicht klumpt oder zerrinnt.
Die Eier werden getrennt. Zu dem Eigelb kommt der Zucker. Beides wird zu einer cremigen Masse aufgeschlagen. Die Butter hat unser Chefkoch bereits geschmolzen und rührt sie langsam unter, genauso wie die flüssige Schokolade. Eine Prise Salz und eine Messerspitze Zimt geben ein feines Aroma. Dann noch das Mehl unterheben und den Teig etwas abkühlen lassen.
Derweil schlägt Marko das Eiweiß steif. Auch hier kommt eine Prise Salz dazu. Warum? „Salz wirkt wie ein natürlicher Geschmacksverstärker“, erklärt der Küchenchef. Das Eiweiß ist fertig, wenn es nicht mehr vom Rührbesen tropft. Schlägt man das Eiweiß zu steif, dauert es entsprechend lange, es unter die Teigmasse zu heben, man würde die ganze Luft wieder rausrühren und der Kuchen würde hart statt locker werden.
Der Teig wird in Muffin-Formen gefüllt und bei 170 Grad Umluft circa 12 Minuten gebacken. Wer die Schokokuchen vorbereiten will, friert die befüllten Formen einfach ein und verlängert die Backzeit später um etwa vier Minuten.

Für die Sauce werden die Filets von zwei Orangen mit zwei EL Zucker eingekocht und vor dem Servieren mit Orangenschalen und ein paar Rosmarinnadeln abgeschmeckt. Geben die Früchte zu wenig Flüssigkeit, kann man mit Orangensaft auffüllen.
Die fertigen Schokokuchen aus der Form lösen und mit der Sauce auf einem Teller anrichten. Marko und Kathrin wünschen guten Appetit, mmmmhhh!

Gemütliche Wanderung zur

Mordaualm und um den

Schmuckenstein (1191)

Vom Parkplatz „Taubensee“ an der Alpenstraße gehen Sie bei mäßiger Steigung auf einer Forststraße bis zur Mordaualm 1 Stunde. Oben am Hügel mit dem Kreuz, südlich der Almhütten, werden Sie mit einer vorzüglichen Aussicht belohnt. Wer Lust hat, kann noch den Rundweg um den Schmuckenstein anhängen. Nördlich der Almhütten hält man sich leicht rechts. Während Sie bei leichter Steigung um den bewaldeten Berg zur Rechten herumgehen, gelangen Sie bald zu einer Jagdhütte und später nach Hochschwarzeck. Anstatt zu den Bauernhäusern hinunter zu gehen, folgen Sie dem Weg zum oberen Mast des Schleppliftes und wechseln auf die andere Seite des Rückens. Der schmale Steig bringt Sie wieder auf die Mordaualm. Für den Rundweg benötigen Sie ca. zwei Stunden.
Diese bis 1200 m ansteigende Tour ist außer bei hoher Schneelage das ganze Jahr über machbar. Sie eignet sich besonders für heiße Tage, weil sie zu einem großen Teil im schattigem Wald verläuft. Im Monat Mai stehen die Almflächen der Mordaualm in voller Blüte. Dann ist die gesamte Wiesenfläche voller Enzian, Silberwurz und Mehlprimeln.

Wanderung

Viel Spaß

Pracht des Berchtesgadener Landes

Zu Beginn etwas steil

Wenn Sie gut zu Fuß sind und in Ihrem Wanderurlaub ganztägige Wanderungen mit abwechslungsreichen Eindrücken suchen, sollten Sie sich die Tour zur Gotzenalm nicht entgehen lassen. Ausgangspunkt ist die Mittelstation der Jennerbahn im Berchtesgadener Land. Der Weg wird erst nach der Königsbachalm für kurze Zeit etwas steil. Von der Priesbergalm zum Unteren Hirschenlauf kann man kaum von Steigung sprechen. Doch die Aussicht auf den, für den Nationalpark Berchtesgaden berühmten, Watzmann und das Steinerne Meer ist umwerfend.

Abenteuerliche Wege

Beim Eintritt in den Stiergraben zweigen Sie rechts in den Unteren Hirschlauf ab. Achtung! Dieser Weg ist bei feuchtem Wetter wegen der vielen Holzstufen rutschig. Dasselbe gilt auch für sonnige Herbsttage, weil zu dieser Jahreszeit der Weg im Schatten liegt. Bei der verfallenen Seeaualm gelangen Sie wieder auf die Fahrstraße und bleiben auf ihr bis zu Ihrem Ziel.

Endlich ankommen

Auf der Höhe angekommen, wenden Sie sich dem Weglein zu, das nach rechts zum Feuerpalfen hinaus führt. Nach 15 Minuten überrascht Sie dort ein Ausblick auf den Königssee, St. Bartholomä und die Watzmann-Ostwand, der Ihnen den Atem stocken läßt. Oft schon wurde dieses Panorama des Berchtesgadener Landes als eines der schönsten im bayrischen Alpenraum bezeichnet. Doch auch der Blick nach Süden auf die Teufelshörner und den Gletscher der Übergossenen Alm am Hochkönig ist den weiten Weg wert. Die Gotzenalm ist ein Prachtstück der Berchtesgadener Natur.

Fazit

Die Gotzenalm-Tour sollte in einem Wanderurlaub durch das Berchtesgadener Land nicht fehlen.

Forstweg

Wir haben das Schwarze Alpenschwein nach Bayern zurückgeholt!

Es hat knapp ein Jahr gedauert aber

nun ist es endlich so weit:

Nach über hundert Jahren werden in Bayern wieder Schwarze Alpenschweine gezüchtet – dank der Initiative unseres Chefs Hannes Lichtmannegger! Als er in der Zeitung las, dass es die Tiere seit 1907 in Bayern nicht mehr gibt und sie akut vom Aussterben bedroht sind, wurde er aktiv. Er setzte sich mit der italienischen Organisation „Pro Patronomio Montano“ in Verbindung und bewarb das Rehlegg bei „Pro Patronomio Montano“ um Tiere. Unser Plan: Mit unseren Partner-Bauern Franz Kuchlbauer aus Ramsau (Landkreis Berchtesgadener Land) und Sebastian Kettenberger aus Tittmoning (Landkreis Traunstein) soll das Schwarze Alpenschwein bei uns wieder angesiedelt werden. Das Berghotel Rehlegg finanziert die Zucht und ist auch Hauptabnehmer des Fleisches.
Weil die Schutzorganisation sehr genau prüft, wer sich um Zuchttiere bewirbt, hat sich das Verfahren über Monate gedauert, aber nun haben wir sechs Ferkel bekommen. Nach einer langen Anreise aus Norditalien sind jeweils ein Eber und zwei Sauen beim Kederbachlehen beziehungsweise beim Biohof Kettenberg untergestellt.

Auf den beiden Höfen sollen die jungen Schweinchen ab dem Frühjahr tagein, tagaus ins Freie und sich von Grünzeug ernähren. Während rosafarbene Rassen kaum Haut-Pigmente haben und kein UV-Licht vertragen, sind die Schwarzen Alpenschweine durch ihr dunkles Borstenkleid vor der Sonne geschützt. Früher waren sie auf Bergweiden gang und gäbe. Den robusten, freilandtauglichen Tiere können selbst starke Temperaturunterschiede nichts anhaben.
Im Gegensatz zu Masttieren wachsen sie viel langsamer und sind ständig in Bewegung. Ihr Fleisch ist stärker marmoriert, reichert wertvolle Omega-3-Fettsäuren an, die modernem Schweinefleisch fehlen und zeichnet sich durch vollmundigen Geschmack aus.
Bei den ersten Nachkommen der Rehlegger-Lehenschweinen hat die Schutzorganisation das Recht auf Auslese, damit die Schwarzen Alpenschweine den Genen entsprechend zur weiteren Zucht im Alpenraum verteilt werden können und es nicht zur Inzucht kommt.
Natürlich berichten wir an dieser Stelle weiter über unsere Rehlegger-Lehenschweine. Es sind nämlich über Hundert heimische Nutztierrassen gefährdet. Viele sind schon verloren gegangen. Am markantesten ist der Verlust bei Schweinen, es gibt fast keine ursprünglichen Alpenschweine mehr, sie wurden um circa 1900 durch asiatische Fettschweinimporte verdrängt.

Schwarzes Alpenschwein

Der ganzen Schöpfung verpflichtet.

In unserem Berghotel beziehen wir 90 Prozent aller Lebensmittel aus der Region. Wir verwenden ausschließlich Fleisch und Fisch aus artgerechter, kleinbäuerlicher Haltung. Das ist uns sehr wichtig, nicht nur der Qualität wegen, sondern weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir eine Verantwortung für alle Lebewesen tragen. Und wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Gäste diese Einstellung teilen.

Bayerische Semmelknoedel – Rezept

Würzig lecker

Für leckere Semmelknödel braucht man gar nicht viel

Die Grundlage
6 altbackene Semmeln
Für den original bayerischen Geschmack
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund gehackte Petersilie
Zum Braten, Mengen und Würzen
10g Butter
¼ Liter lauwarme Milch
3 Eier
Salz
Pfeffer
1 EL Mehl

Und los geht’s!

Legen Sie schon mal die Taschentücher bereit, denn los geht’s mit dem Schälen und Würfeln von Zwiebel und Knoblauch. Wenn Sie damit fertig sind, wird alles in heißer Butter angebraten und mit der gehackten Petersilie verrührt. Während das ganze abkühlt, können Sie sich schon an die nächste Aufgabe machen.

Die trockenen Semmeln schneiden Sie in dünne Scheiben – Achtung, Krümelgefahr! – und überschütten sie anschließend mit heißer Milch, damit sie schön weich werden. Um dem Ganzen einen bisschen Pep zu verleihen, fügen Sie, zusammen mit den Eiern, Salz und Pfeffer hinzu. Dazu geben Sie dann die Zwiebel-Petersilien-Mischung, die Sie bereits angefertigt haben.

Um die ganze Masse zu binden, fügen Sie noch den Esslöffel Mehl hinzu. Wenn’s zu matschig wird, einfach noch mehr von den Semmelbröseln dazugeben bis es gefestigt ist.

Jetzt geht’s ans Knödeldrehen

Zum Schluss heißt es „ran ans Formen“, denn aus der matschigen Masse sollen schließlich die köstlichen bayerischen Semmelknödel entstehen. Ein Tipp: Mit feuchten Händen klebt`s nicht so.
Wenn Sie mit dem Knödelformen fertig sind, müssen sie nur noch ca. 15 Minuten in Salzwasser ziehen, solange bis sie nach oben steigen. Und fertig sind die leckeren selbstgemachten bayerischen Knödel!

Rehlegg-Tipp: Gut zu den Knödeln schmeckt zum Beispiel eine Pfifferling-Rahmsoße!

Knödeldrehen

Bayerischer Schweinebraten – knusprig, saftig und traditionell

Seit 2015 lässt das Berghotel Rehlegg eigene Schweine züchten. Beim Biobauer-Partner Sebastian Kettenberger werden die Tiere draußen und artgerecht gehalten und nur mit hofeigenem Futter versorgt. Gutes Fleisch ist die Grundvoraussetzung für einen guten Schweinebraten. Kaufen Sie am besten beim Metzger Ihres Vertrauens ein.

Was brauchen Sie?

Was Deftiges:
2,5 kg Schulter mit Schwarte vom Schwein
Zum Würzen:
1 TL Kümmel
Salz
Pfeffer
1 TL Beifuß
Knoblauch
Paprika
Was G`sundes:
1 Zwiebel
1 Gelbrübe
1 Stück Knollensellerie

Schwingt die Kochlöffel

Nachdem Sie alle Zutaten zusammen haben, kann`s schon losgehen mit dem bayerischen Dauerbrenner! Schneiden Sie zuerst die Zwiebel in Scheiben und legen Sie sie anschließend unter das Schweinefleisch in einen großen Topf (achten Sie dabei darauf, dass die Schwarte des Fleisches nach unten gerichtet ist). Übergießen Sie alles mit kochendem Wasser, bevor Sie das restliche Gemüse hinzugeben. Anschließend können Sie alles eine Stunde lang auf niedriger Stufe köcheln lassen. Jetzt müsste sich schon langsam der typische Duft nach leckerem Essen breit machen, bei dem einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Soweit so gut.
Heizen Sie jetzt den Ofen vor – ca. 130 ° Celsius müssten ausreichen und schneiden die Schwarte rautenförmig ein (ähnlich wie die bayerische Flagge). Würzen Sie das Fleisch kräftig mit Salz und Pfeffer. Achtung: Schütten Sie die Kochflüssigkeit nicht weg, die brauchen Sie später noch für die Sauce.

Jetzt kommt der Braten für insgesamt 2,5 Stunden in den Ofen. Während der letzen ca. 15 – 20 Minuten kommt das wichtigste: Sie nehmen den Braten aus dem Ofen und machen die Sauce, währenddessen heizen Sie den Ofen auf 220° bis 230° Celsius auf. Nun kommt der Braten wieder in den Ofen und wird 15 – 20 Minuten bei hoher Hitze gebraten bis er eine schöne Kruste hat. Wichtig den Braten jetzt auf keinen Fall mehr begießen!
Die Natursoße aus dem Topf können Sie direkt zu Ihrem fertigen Braten reichen. Sollte sie zu dickflüssig sein oder zu gewürzt schmecken, fügen Sie einfach ein wenig Wasser hinzu. Ist sie zu dünn, kann man sie mit ein wenig Sojasoße nachwürzen. Traditionell reichen wir in Bayern zu unserem Schweinebraten Kartoffelknödel und warmes Kraut.
An Guadn!

Berchtesgaden im Höhenrausch

Von der Nationalpark-Berchtesgaden-Infostelle am Hintersee sind es circa 100 Meter auf der asphaltierten Straße, bis uns ein Wegweiser nach links auf einen geschotterten Fußweg leitet. Er führt fast eben durch die Grundübelau. Zunächst hören wir ihn nur von fern rauschen, bald gehen wir aber schon am glitzernden Klausbach entlang.

Die imposante Bergwelt des Berchtesgadener Landes

Links von uns erhebt sich der Hochkalter, das Ofental- und das Steintalhörndl sowie die Hocheisgruppe. Zu unserer Rechten bietet uns die zerklüftete Reiteralpe ein wildromantisches Bild, das typisch für das Berchtesgadener Land ist. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, wie sich das zuerst wie eine gewaltige Kuppel aussehende Massiv in eine Reihe von wilden Zacken verwandelt. Besonders urig zeigen sich die Grundübel- und die Mühlsturzhörner, die man auch „Ramsauer Dolomiten“ nennt (die auch das Foto rechts abbildet), an der Stelle, an der man den Bach mittels einer Holzbrücke überquert.

Auf dem Weg zur Bindalm

In der Nähe der Engert-Holzstube (Unterstandshütte) gelangt man kurz auf die Asphaltstraße (bis hier 1 Std.) Nun wechseln wir wieder auf die linke Seite des Klausbaches und folgen dem ansteigenden Fußweg Richtung Litzlalm. Wenn sich die Schlucht weitet und uns das Bächlein über eine sonnige Almwiese entgegenkommt, haben wir die Bindalm fast erreicht.

Und weiter zur Litzlalm

Von dort folgen wir dem mit Hirschbichl ausgeschilderten Weg. Nach einer kurzen Steigung verlassen wir das Berchtesgadener Land und überschreiten die Landesgrenze nach Österreich. Etwa 100m bleiben wir nach dem Gasthaus am Hirschbichl auf der Straße nach Weißbach. Bei der ersten Abzweigung einer breiten Forststraße nach rechts, finden wir einen Hinweis mit der Aufschrift „Zur Litzlalm“. Nach ca. 30 Minuten durch dunklen Nadelwald auf einer breiten Schotterstraße erreichen wir die Hütten der bewirtschafteten Litzlalm. Hier erfreut Sie ein großartiges Panorama. Die gesamte Hocheisgruppe erhebt sich vor uns. Rechts das Kammerlinghorn. Im Süden das vorgeschobene Seehorn sowie das Praghorn, zwischen denen der, in einem Hochtal liegende, Dießbach-Stausee zu erahnen ist.

Dauer
Vom Hintersee bis zur Litzlalm geht man 3 – 3 1/2 Stunden.
Fazit
Beeindruckende Wanderung auf 1300 m durch ein Alpenpanaroma, das Ländergrenzen überwindet.

Der traditionelle bayerische Apfelstrudel

ist vielerorts ein beliebtes Schmankerl für Groß und Klein und ist mit unserem Rezept auch ganz einfach daheim nachzubacken. Probieren Sie es aus!

Sie brauchen

Für den typischen Strudelteig:
250g feines Weizenmehl
Etwas Salz (ca. ein Teelöffel)
Etwas warmes Wasser (ca. 100 ml)
Zwei Esslöffel Öl (bevorzugt Sonnenblumenöl)

Für die cremig-fruchtige Füllung:
Natürlich Äpfel! (z.B. Gala) – ca. 1.5 kg
200g Sauerrahm
100g braunen Zucker
Etwas Zimt

Zum Gelingen:
Ein wenig weiche Butter zum Einfetten der Backform
Mehl für die Arbeitsfläche
Ca. 200ml süße Sahne
35 Minuten deiner Zeit

Begonnen wird zunächst mit dem Teig

Sieben Sie erst das Mehl zusammen mit dem Salz auf eine Unterlage und vermischen Sie es dann mit dem Öl und dem Wasser. Die so gewonnene Masse gut durchkneten und die Luft aus dem Teig schlagen, bis er glatt ist – das bedarf ein wenig Muskelarbeit (Kalorien, die Sie später wieder zu sich nehmen werden 😉 ). Lassen Sie dann Ihr fertiges Werk etwa eine halbe Stunde lang in einer Schüssel zugedeckt ruhen. Legen Sie ihn im Anschluss auf ein Handtuch, das Sie zuvor ein bisschen mit Mehl bestaubt haben und rollen Sie den Teig zu einem großen Rechteck aus – solange bis er nicht mehr dünner werden kann.

Nun zur Füllung

Schneiden Sie zunächst die Äpfel in feine Scheiben (je dünner, desto besser!)
Bestreichen Sie den Teig mit dem Sauerrahm, verteilen Sie die geschnittenen Äpfel darauf und bestreuen Sie alles großzügig mit Zimt und Zucker.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass an den Seiten ca. 3 cm Platz ist und am Ende 10-15cm frei bleiben.
Rollen Sie nun den Teig mithilfe des Handtuches auf, legen ihn in eine eingefettete Backform mit der Naht nach unten und legen Sie Ihren Strudel bei 225°C in den Backofen. Nach 20 Minuten die Schlagsahne darübergießen und weitere 20 Minuten backen.

Apfelstrudel

Guten Appetit!
Den besten Apfelstrudel gibt es natürlich nur in unserem Restaurat im Hotel Rehlegg im Berchtesgadener Land.