Dem Himmel so nah
Was macht Sie glücklich?
Bequem auf den Berg – mit der Jennerbahn
Genussmomente mit Aussicht
Abenteuer für die ganze Familie
Für jede Jahreszeit ein Genuss
































Ein ganz besonderes Winter-Erlebnis verspricht eine Pferdeschlittenfahrt durch den Nationalpark Berchtesgaden.
Sie packen sich dick in eine Kuscheldecke ein, während die beiden Rösser die Kutsche in aller Ruhe durch den Nationalpark ziehen. Die Fahrten finden mit und ohne Schnee statt, wobei eine Fahrt durch den verschneiten Winterwald besonders viel Winter-Romantik verspricht.
Start ist am Klausbachhaus am Hintersee, von dort aus geht es für ca. eine halbe Stunde – angetrieben von 2 PS – durch das Klausbachtal, zur Wildtierfütterung. Dort gibt es für die Pferde eine Verschnaufpause und alle Mitfahrer der Kutsche können bis zu 50 Stück Rotwild ganz aus der Nähe beobachten. Das Wild lebt im Nationalpark auf etwa 5000 Hektar Fläche, im Winter wird das Futter aber knapp, also kommen die Tiere pünktlich zur Fütterung zum Wintergatter. Eine einmalige Gelegenheit die wildlebenden Tiere ganz aus der Nähe zu erleben.












Treffpunkt: Abfahrt an der Informationsstelle Klausbachhaus am Hintersee, Hirschbichlstr. 26, 83486 Ramsau
Abfahrt an der Infostelle Hintersee um 12:45 Uhr / 14:00 Uhr / 15:15 Uhr
Dauer Hin- und Rückfahrt mit Aufenthalt von 25 Min. an der Wildfütterung: ca. 1 Stunde und 15 Minuten
Kosten: Hin und zurück: Erwachsene „20,00 €“, Kinder bis 16 Jahre „10,00 €“. Reservierung und Anmeldungen unter +49(0)160 3185833 oder +49(0)177 7230010.


Beeindruckend geht der Rundgang durchs Haus der Berge schon in der Eingangshalle los. Groß und offen ist das Foyer. Gleich gegenüber vom Eingang befindet sich ein Kinosaal. Bis zu 80 Personen fasst die nach unten fallende Tribüne. Hier kann man sich mit Filmen über den Nationalpark Berchtesgaden einstimmen. Außerdem hängen im Foyer jede Menge Ausstellungstafeln zu anderen Nationalparks auf der ganzen Welt und es gibt für Ihren Wanderurlaub in Berchtesgaden Wandervorschläge im Schutzgebiet. Das Angebot im Eingangsbereich ist kostenlos, den Eintritt für die Hauptausstellung löst man an einer langgezogenen Theke. Erwachsene zahlen vier Euro, Kinder zwei Euro. Ermäßigungen gibt es für Familien, Schulklassen und Inhaber der Gästekarte der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee. Kleinkinder bis 5 Jahre sind frei. Hier erhält man auch Audioguides, die sich auf vier verschiedene Informationsthemen einstellen lassen, von poetischen Ausführungen bis zu wissenschaftlichen Erläuterungen.
Haus der Berge, Hanielstraße 7, 83471 Berchtesgaden
Täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr














Berchtesgadener Land:
Hochschwarzeck und Toter Mann

Das Hochschwarzeck ist immer einen Ausflug wert. Ob mit dem (E-) Mountainbike, zu Fuß oder mit dem Sessellift, das ganze Jahr über. Der Ausblick in den Nationalpark Berchtesgaden, auf den Hochkalter und den Watzmann ist einfach wundervoll. Im Winter ist das Hochschwarzeck ein kleines, feines Skigebiet samt Rodelbahn „Hirscheckblitz“.
Der Herbst hat seinen ganz eigenen Charme in den Bergen. Bei Sonnenschein ist die Fernsicht oft schier unendlich. Bei diesem Licht erscheinen die Gipfel noch höher und wenn Nebelschwaden die Hänge emporziehen, riecht es im Wald nach Erde und Laub. Wir sind mit den E-Mountainbikes direkt am Hotel gestartet, durch die Ramsau gefahren, auf der Straße hinauf zum Hochschwarzeck und von dort über eine breite Forststraße Richtung Toter Mann weitergeradelt. Der Weg schlängelt sich durch den Wald und ist an einigen Stellen etwas steiler. Aber mit den elektrischen Bikes ist das gar kein Problem. Für unsere Gäste stehen vier Räder der Firmen FOCUS und TREK in zwei verschiedenen Größen zur Verfügung. Jeder Gast bekommt von uns einen halben Tag geschenkt. Aufgetankt werden die Bikes an unserer eigenen E-Tankstelle.
Die letzten Meter zum Toten Mann ging’s zu Fuß, die Räder haben wir kurz an der Weggabelung stehen lassen und abgesperrt. Am Toten Mann steht die kleine Bezoldhütte, eine der ältesten Schutzhütten der Berchtesgadener Alpen. Gustav von Betzold ließ sie 1883 errichten, nachdem er heroben von einem Gewitter überrascht wurde. Nach einem kurzen Sonnenbad sind wir zurück zu den Bikes und die letzten 200 Meter zur Berggaststätte Hirschkaser geradelt. Ein perfekter Ort für eine Einkehr mit ganz viel Aussicht. Zum Hirschkaser kommt man übrigens auch ganz mühelos ohne Anstrengung und zwar mit der Sesselbahn. Die gemütliche Fahrt dauert 14 Minuten. Zurück ging’s über denselben Weg.
Lesen Sie auch: E-Biken auf die Bindalm und Skitour aufs Hochschwarzeck


























Seit einigen Wochen fährt die neue Jennerbahn am Königsee. Von hier gibt es viele Wandermöglichkeiten im Nationalpark Berchtesgaden.
Die rund 60 10er-Gondeln können bis zu 1600 Menschen pro Stunde befördern. Zum Vergleich: Die alte Jennerbahn mit ihren nostalgischen 2er-Kabinen war 64 Jahre in Betrieb und schaffte nur 500 pro Stunde. Eine Sanierung war aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll. Stattdessen wurden insgesamt rund 56 Millionen Euro in den Neubau investiert.
Der ist barrierefrei konzipiert, für Fahrgäste mit Handicap gibt es Rampen und Aufzüge. Sportgeräte wie Mountainbikes und Drachenflieger können in einer Spezialkabine transportiert werden. Außerdem stehen Depots für Skier oder andere Ausrüstung zur Verfügung.
Die Architektur der Talstation ist modern und puristisch, mit Mittel- und Bergstation liegt sie in einer Sichtachse. Ein Design, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Spätestens im Sommer 2019 soll auch die Sektion II bis zur Bergstation fertiggestellt sein.
Die Mittelstation ist ein idealer Ausgangspunkt für diverse Wanderungen im Nationalpark Berchtesgaden, etwa zum Schneibsteinhaus, zum Carl-von-Stahl-Haus oder zur Priesbergalm.
Eine einfache Fahrt Tal-Mitte oder Mitte-Tal kostet für Erwachsene 9 Euro, für Kinder 4 Euro, für Hunde (Maulkorbpflicht) 5 Euro und für Mountainbikes 5 Euro.






E-Biken in Berchtesgaden: Auf die
Bindalm

Mit unseren hoteleigenen E-Bikes wird das Radfahren zur reinen Freude, vor allem wenn es bergauf geht, zum Beispiel auf die Bindalm im wunderschönen Klausbachtal, das zum Nationalpark Berchtesgaden gehört.
Wir starten die Tour direkt am Hotel, fahren hinunter in den Ort, an der Kirche St. Sebastian vorbei und über die alte Hinterseer Straße zum Hintersee. Früher waren der Bergsee und sein Zauberwald ein beliebtes Motiv der romantischen Landschaftsmaler. Heute begeistert das glasklare, smaragdgrüne Wasser in dem sich der Hochkalter eindrucksvoll spiegelt, Landschaftsfotografen aus der ganzen Welt.
















Völlig entspannt treten wir weiter ins Klausbachtal. Das ist anfangs recht flach, wird aber später immer steiler. Die Bindalm liegt kurz vor dem historischen Salzsäumerpass Hirschbichl an der Deutsch-Österreichischen Grenze. Der Blick auf die Mühlstürzhörner ist fantastisch. Am 8. September 1999 brachen am Kleinen Mühlsturzhorn im Gipfelbereich 250.000 m³ Gestein ab und stürzten ins Klausbachtal. Der Bergsturz ist noch heute sichtbar, mit dem Bike passieren wir die meterhohen Felsblöcke.




















Spätestens am Mitterberg sind wir heilfroh über den Antrieb des E-Bikes und erreichen zügig die Almfläche der Bindalm. Insgesamt befinden sich hier vier Almhütten, sogenannte Kaser. Zwei davon sind bewirtschaftet, der Mösler-Kaser und der Kressen-Kaser. Hier werden eigene Erzeugnisse, wie Butter, Käse, Buttermilch und Getränke serviert. Wir kehren bei Martina Götz im Kressen-Kaser ein. Seit vier Jahren ist sie heroben die Sennerin und betreut neben Wanderern und Bikern auch acht Stück Vieh, davon drei Milchkühe. Ihr gemischtes Käsebrot schmeckt köstlich! Noch einen Kräuter-Enzian und wir rollen flott wieder zurück ins Tal.






Bei Kaffee und Kuchen lassen wir die Tour beim Autzinger ausklingen. Mit viel Herzblut führt Familie Hillebrand den historischen, denkmalgeschützten Gasthof nahe des Hintersees. Das Wirtshaus ist nicht nur wegen seiner guten bodenständigen Küche bekannt, sondern auch beliebter Treffpunkt von Volksmusikanten.
Tourendaten: circa 16 Kilometer und 350 Höhenmeter
Gut zu wissen:
Unseren Gästen stehen sechs Mountain E-Bikes der Firma TREK in verschiedenen Größen zur Verfügung. Aufgetankt werden die Räder an unserer eigenen E-Tankstelle. Kosten pro E-Bike und pro angefangenem Tag 29,00 Euro.
Sie haben Gefallen am E-Biken gefunden und möchten sich selbst eines zulegen: das Team von www.e-bikes4you.com berät Sie gerne jederzeit.
Wandern in den Berchtesgadener
Alpen – Carl-von-Stahl-Haus

Das Carl-von-Stahl-Haus, kurz Stahlhaus, liegt auf 1.736 Metern auf dem Torrener Joch, unweit des Jenners zwischen Hagengebirge und Göllstock, genau auf der Grenze zwischen Bayern und Österreich. Es ist das ganze Jahr bewirtschaftet. Vom Parkplatz Hinterbrand bei der Jennerbahn-Mittelstation braucht man circa 2 Stunden hinauf.






Das Carl-von-Stahl-Haus gehört dem Österreichischen Alpenverein, Sektion Salzburg, und wurde am 22. Juli 1923 eingeweiht. Gebaut werden konnte es nur dank großzügiger Spenden des Österreichers Carl von Stahl. Der hatte als Textil-Industrieller in Amerika Vermögen gemacht und griff der Sektion finanziell unter die Arme. In seiner fast hundertjährigen Geschichte wurde das Stahlhaus immer wieder erweitert. Die letzte große Sanierung für 750.000 Euro fand 2011 statt, dabei wurde auch der Seitentrakt aufgestockt. Die Hütte verfügt über 44 Betten (Doppel- und Mehrbettzimmer) und 48 Lager, Sanitäranlage mit Waschräumen, WC und Dusche.
Am schnellsten kommt man von der Jennerbergstation auf einem Höhenweg in 45 Minuten zum Stahlhaus. Wegen des Neubaus der Bahn ruht der Fahrbetrieb allerdings bis März 2018. Vom gebührenpflichtigen Parkplatz Hinterbrand bei der Jennerbahn-Mittelstation steigt man die 600 Höhenmeter über die Mitterkaseralm in circa 2 Stunden auf. Wer es sportlicher mag, geht am Jennerbahnparkplatz in Schönau am Königssee teilweise steil über die Hochbahn auf die Königsbachalm, weiter über die Almflächen der Königsbergalm und vorbei am Schneibsteinhaus bis zum Stahlhaus (4 Stunden, 1121 Höhenmeter). Im Wegverlauf sind zahlreiche Gedenkmarterl angebracht, die auf die gefahrvolle Vergangenheit der Hochbahn als winterlicher Holztransportweg hinweisen.
Vom Carl-von-Stahl-Haus kann man weiter auf den Pfaffenkegel (20 Minuten), den Schneibstein (1,5 Stunden) oder aufs Hohe Brett (1,5 Stunden) gehen.


















Königstour in den Berchtesgadener
AlpenOn the top – Die Überschreitung der drei Hauptgipfel des Watzmanns „Hocheck“, „Mittelspitze“ und „Südspitze“ gilt als eine der schönsten im ganzen Ostalpenraum. Zum Teil ist sie hochalpin und sehr anspruchsvoll und daher nur etwas für Geübte. Der Lohn ist ein gigantischer Blick und das Gefühl über allem zu stehen. Vielen Dank an Marcus und Boris, die uns diese wunderbaren Bilder geschickt haben!








Mit seinen 2.713 Metern ist der Watzmann das zweithöchste Gebirgsmassiv Deutschlands. In der Regel wird seine Überschreitung in zwei Tagen gemacht. Am ersten Tag geht es vom Parkplatz Wimbachbrücke/Ramsau bis zum Watzmannhaus und von dort am zweiten Tag weiter aufs Hocheck, den Grat entlang über die Mittel- zur Südspitze, den steilen Abstieg zur Wimbachhütte und den langen, langen Marsch zum Ausgangspunkt Wimbachbrücke zurück.
Insgesamt lägt man eine Strecke von circa 22,5 Kilometern und rund 2.389 Höhenmeter zurück. Sehr trainierte Berggeher legen die Überschreitung auch an einem Tag hin und brauchen dafür um die zwölf Stunden. Der Weltklasse-Skitourengeher Toni Palzer aus der Ramsau ist der Rekordhalter der Watzmann-Überschreitung, er lief die Tour in 3 Stunden und zehn Minuten.
Für die Watzmannüberschreitung empfiehlt es sich unbedingt, einen Bergführer zu buchen.
Kontakte: www.bergschule-watzmann.de oder www.berchtesgadener-bergfuehrer.de


















Der Grünstein Klettersteig im
Berchtesgadener Land











Ausgangspunkt unserer Tour ist der Parkplatz an der Kunsteisbahn Königssee. Entlang der Anlage geht es erst auf einer Teerstraße und dann im Wald bergauf, zuletzt recht steil bis zur Einstiegsstelle. Der „Isidor“-Steig ist der leichteste Steig (Schwierigkeitsgrad C). Er verläuft nicht durchgehend steil, dazwischen gibt es auch grasige Abschnitte, zum Ausblick genießen.
Die „Variante“ und die „Räuberleiter“ sind mit Schwierigkeitsgraden D/E anspruchsvoller.
Seit dem Sommer 2013 gibt es noch eine weitere Aufstiegsmöglichkeit. Die „Intersport-Renoth-Gipfelwand“ kurz unterhalb des Gipfels muss stellenweise überhängend im Schwierigkeitsgrad D+ bis E durchklettert werden. Sie ist wirklich was für Könner.
Zurück geht es vorbei an der Grünsteinhütte über einen Wanderpfad.
Klettersteige sind nichts für Ungebüte
Alle Grünsteinklettersteige erfordern Erfahrung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kondition.
Ein Klettersteigset und Helm sind Ausrüstungspflicht!
Wanderurlauber in Berchtesgaden können bei der Klettersteigschule Berchtesgaden Kurse buchen.


















Die Runde um die Reiteralpe ist eine der landschaftlich schönsten Mountainbike-Touren in der Region.
Ausganspunkt ist der Hintersee beziehungsweise der Parkplatz am Eingang des Klausbachtals.
Man radelt am besten gegen den Uhrzeigersinn und startet Richtung Taubensee und Wachterl. Über die Schwarzbachalmen geht’s einige Kilometer bergab bis nach Oberjettenberg. Hier ist Schluss mit gemütlich, abgesehen von einer kurzen Abfahrt führt der Weg stetig hinauf zum Aschauer Sattel im benachbarten Salzburger Land. Die Belohnung: Weitblick auf die Loferer Steinberge. Hinunter nach Reith fährt man auf einer Forststraße. Es geht ein bisschen aufwärts und abwärts, mal über kleine Wege oder Nebenstraßen nach Au und St. Martin bei Lofer. Das Wildental ist vor allem wildromantisch, hier oben beginnt der lange Anstieg hinauf zur Passhöhe und zur Litzlalm. Der Abstecher lohnt sich nicht nur wegen der feinen Kuchen, die Aussicht aufs Kammerlinghorn und die Mühlsturzhörner ist ein Traum. Man kann sich den Bauch ungeniert vollhauen, vor einem liegt nur noch die Abfahrt über Hirschbichl – der die Grenze zwischen Deutschland und Österreich markiert – und das Klausbachtal zurück zum Hintersee.


















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