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Aktiven Klimaschutz: Unsere Maßnahmen zur Emissionsminderung und für vitale Wälder.
Kann Tourismus einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten? Ja, das geht! Das Berghotel Rehlegg gehört zu den Pionieren der Branche. Für unser konsequentes Umweltmanagement wurden wir von Viabono, der Fachorganisation für Nachhaltigkeitszertifizierungen, mit der bestmöglichen Klima-Kategorie ausgezeichnet.
Unsere Umweltdaten im Vergleich zum Branchendurchschnitt:
• 64,1 Prozent weniger CO2-Emissionen pro Gast.
• 55,9 Prozent weniger Endenergieverbrauch pro Gast.
• 45,4 Prozent weniger Wasserverbrauch und 44,4 Prozent weniger Abfall.
(Die Berechnung erfolgt auf Grundlage umfangreicher Datenbankpools von mehreren hundert deutschen Hotellerie-Betrieben durch Viabono.)
Da kein Hotelbetrieb der Welt physikalisch komplett emissionsfrei arbeiten kann, übernehmen wir auch außerhalb unseres Hauses Verantwortung.
Wegen unseres tief verankerten betrieblichen Umweltschutzes gehören wir stolz zum Umweltpakt Bayern. Für uns im Rehlegg ist zukunftsfähiges Wirtschaften unser täglicher Unternehmensgrundsatz.
Weil uns die Berge, in denen wir leben, zu wichtig sind.
Humus-Zertifikate zur regionalen Bindung von CO2 – wir waren deutschlandweit das erste Hotel, das hier investiert hat.
Vom Küchenabfall zum gesunden Humus: Wie wir Kreisläufe schließen.
Ein hoher Humusgehalt im Boden kann den CO₂-Gehalt in der Atmosphäre reduzieren und das Klima entlasten. Deutschlandweit gehören wir zu den ersten Hotelbetrieben, die den Humusaufbau in der Region und forstwirtschaftliche Projekte aktiv fördern. Für uns im Rehlegg bedeutet Umweltschutz auch, Kreisläufe direkt vor Ort zu schließen.
Aus der Küche zurück in die Natur
Das O-Cycle System In der Gastronomie fallen unweigerlich Bioabfälle an. Um diese nicht einfach ungenutzt zu entsorgen, setzen wir auf ein innovatives Abfallmanagement: das O-Cycle System. Mithilfe patentierter Mikroorganismen verwandeln wir unsere Küchenabfälle innerhalb von 24 bis 48 Stunden direkt im Hotel in hochwertigen Kompost – schnell, hygienisch und vollkommen geruchsfrei. Selbst tierische Reste wie Fleisch und Fisch werden dabei effizient abgebaut. Das Ergebnis: Wir reduzieren das Volumen unseres Bioabfalls um über 90 % (aus 30 kg Abfall werden nur etwa 2,5 kg wertvolles Kompost-Konzentrat). Wir sparen dadurch energieintensive Kühl- und Lagerkosten und bringen wertvolle Nährstoffe direkt wieder in den Naturkreislauf ein.
Regionaler Humusaufbau am Mühlhauser Hof
Ein gesunder Boden ist ein perfekter CO₂-Speicher und schützt vor Extremwetter wie Starkregen oder Trockenheit. Da der Humusaufbau für Landwirte jedoch eine sehr kostenintensive Bewirtschaftung bedeutet, unterstützen wir unseren langjährigen Partnerbetrieb, den Mühlhauser Hof in Garching an der Alz. Von dort beziehen wir seit Jahren unsere Frischeier aus Freiland- und Bodenhaltung. Landwirt Hubert Mühlhauser verzichtet auf Gülle und nutzt stattdessen Kompost. Er setzt auf minimale Bodenbearbeitung und Pflanzenvielfalt, um den Boden dauerhaft gesund zu halten. Um diesen finanziellen Mehraufwand zu unterstützen, beteiligen wir uns über die Initiative CarboCert am Humus-Zertifikate-Handel:
Wir finanzieren damit die Bindung von jährlich 300 Tonnen CO₂ in den regionalen Böden des Mühlhauser Hofs. Das Geld wird so lange von einer Stiftung verwaltet, bis nach drei Jahren wissenschaftlich bestätigt ist, dass der Humusboden tatsächlich zugenommen hat.



