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Die Geschichte vom Berghotel Rehlegg

Geschichte des Berghotels Rehlegg

Vom Bergbauernhof zum Berghotel

87 alpin-moderne Zimmer und Suiten, zwei Restaurants, Außenpool, Hallenbad, SPA, Saunalandschaft, Sonnenterrasse, Garten: ob Sebastian Lichtmannegger seinen Bergbauernhof wohl wiedererkennen würde? Vor fast hundert Jahren, 1917, erwarb der Ramsauer das Rehlegg-Lehen für sich und seine Familie - und die war mit acht Kindern ziemlich groß.

Geschichte des Berghotels Rehlegg
Geschichte des Berghotels Rehlegg
Geschichte des Berghotels Rehlegg

Bildunterschrift (v.l): Unser Pensions-Prospekt von circa 1962 verspricht erholsame Ruhe, gepflegte Atmosphäre und ein unvergeßliches Ferien-Erlebnis. / Das Haupthaus mit Cafe/Restaurant, rechts im Bild das Gästehaus. / Die alte Bauernstube.

Die ersten Touristen
Neben der Landwirtschaft betrieben Sebastian und seine zweite Ehefrau Katharina noch einen kleinen Fuhrbetrieb. Ab 1929 vermieteten sie die ersten Gästezimmer. Es war die Zeit, als der Fremdenverkehr Einzug in das kleine Bergdorf Ramsau hielt. Für die Bevölkerung war er eine willkommene Einnahmequelle. 

Film-Glamour im Rehlegg
Ende der 1930er Jahre wehte Glamour ums Rehlegg. Das Heimatfilm-Genre boomte und am Hof wurde gedreht: „Der laufende Berg“, „Ochsenkrieg“ und „Purtscheller Hof“ nach den Romanen von Ludwig Ganghofer. Sebastian Junior bekam sogar eine Rolle und stand neben der berühmten Elfriede Datzig vor der Kamera. Vor Beginn der Dreharbeiten kutschierten die Lichtmanneggers mit ihrem Fuhrwagen die Aufnahmeleiter auf Motivsuche durch die Ramsau, ein Vergnügen für die ganze Familie.

Vierte Generation steht am Start
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Rehlegg zunächst als Flüchtlingsunterkunft bis die erste Konzession für die Hotel-Pension erteilt und das Café Rehlegg in der alten Bauernstube eröffnet wurde. Über Jahrzehnte wuchs die Herberge zu einem 4-Sterne-Superior Hotel. Heute führen die beiden Enkel von Sebastian Lichtmannegger, die Cousins Franz und Johannes, das Berghotel. Sie setzen konsequent auf Umweltmanagement und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig erfüllt das Haus alle Annehmlichkeiten, die sich Hotelgäste heute wünschen. Und mit Johannes Tochter Stephanie Lichtmannegger steht schon die nächste Generation in den Startlöchern.

Geschichte des Berghotels Rehlegg
Geschichte des Berghotels Rehlegg
Geschichte des Berghotels Rehlegg

Bildunterschrift (v.l): In der Küche war schon immer ein beliebter Ort. / In der ehemaligen Fellstube befinden sich heute die Stuben unseres a la Carte Restaurants. / Die heutige Hotelleiter Franz Lichtmannegger (l.) und Hannes Lichtmannegger mit Tochter Stephanie. 

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