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13. April 2018

Bärlauchknödel-Rezept

Es grünt, auch in der Rehlegg-Küche

Kaum hat der Frühling den Winter endgültig verdrängt, lassen warme Temperaturen den Bärlauch sprießen. Nicht umsonst wird der auch Waldknoblauch genannt, manchmal duftet er fast so intensiv wie er schmeckt. Bärlauch ist reich an Mineralstoffen und Vitaminen wie sein großer Knoblauch-Bruder. Er mundet im Kräuterquark, im Salat, zu Pasta und Spinat. Unschlagbar ist er als Bärlauchknödel. Unser Koch Marko Lauterbach hat ein einfaches Rezept, das garantiert gelingt.

In der Küche hat Marko wie gewohnt alles vorbereitet und abgewogen: 500g geschnittenes Knödelbrot, 350 l warme Milch, 150g frisch gepflückten Bärlauch, 5 Eier, eine klein geschnittene Zwiebel, Butter, Salz, Pfeffer, ein wenig Muskat und Ziegenkäse und Ziegenkäse zum Reiben.

Das Knödelbrot füllt unser Küchenchef in eine Schüssel und dünstet die Zwiebel in etwas Butter in einer Pfanne weich. Beides kommt zusammen mit den Eiern, der Milch und den Gewürzen zu dem Knödelbrot. Fehlt noch der Bärlauch, den hat Marko bereits gewaschen und in feine Streifen geschnitten. Mit den Händen knetet er alles gründlich durch. Dann sollte der Teig ruhen, mindestens 30 Minuten. Das aktiviert den Kleber (Gluten) im Mehl der Semmel und sorgt dafür, dass die Knödel beim Kochen nicht auseinanderfallen.

Mit feuchten Händen formt Marko 13 mittelgroße Knödel und gibt sie in einen großen Topf mit kochendem Wasser. Die Flamme dann zurückdrehen, so dass die Knödel etwa 15-20 Minuten vor sich hinköcheln. Derweil kann man großzügig Butter in der Pfanne bräunen und den Ziegenkäse reiben. Ein kräftiger Bergkäse oder Parmesan geht genauso gut. Mit dem Schöpflöffel hebt Marko die fertigen Bärlauchknödel aus der Pfanne und richtet sie auf dem Teller an. Sie schmecken köstlich! Sein Tipp: Die Knödel lassen sich hervorragend einfrieren, also ruhig gleich mehrere machen so lange es Bärlauch gibt.

Man findet Bärlauch in schattigen Laubwäldern auf feuchten Böden. Ab Mitte April schauen zwischen den grünen Blättern die Knospen der weißen Blüten hervor. Vorsicht: Bärlauch ähnelt dem giftigen Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen. Allerdings haben Maiglöckchen im Vergleich zu Bärlauch einen dünnen Stiel und eine mattere grüne Blattfarbe. Herbstzeitlose unterscheiden sich durch die als Bund wachsenden, ineinander gerollten, grüneren Blätter.

Gutes Gelingen beim Nachkochen und lassen Sie es sich schmecken,
wünscht Kathrin

PS: Die Zutatenliste finden Sie unter der Bilderleiste.

Zutaten Bärlauchknödel (12-14 Stück)

500 g Knödelbrot
150 g Bärlauch
350 l warme Milch
5 Eier
1 Zwiebel
Butter
Salz, Pfeffer, Muskat
Ziegenkäse, Bergkäse oder Parmesan zum Reiben


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