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10. März 2018

Kulinarik im Berghotel Rehlegg: Unser Kaiserschmarrn-Rezept

So gelingt der Kaiserschmarrn

Ein Urlaub in den Bergen ohne Kaiserschmarrn? Für viele schlicht undenkbar. Zu köstlich schmeckt die Süßspeise aus Pfannkuchenteig, an deren Frage sich höchstens die Geister scheiden, ob mit oder ohne Rosinen. Dafür, dass Kaiserschmarrn ein an sich einfaches Gericht mit wenig Zutaten ist, ist seine Zubereitung gar nicht so leicht. Denn Kaiserschmarrn ist erst dann perfekt, wenn er locker und saftig und gleichzeitig fast ein wenig knusprig ist. Unser Küchenchef Marko Lauterbach zeigt, wie es geht.

In der Küche hat Marko schon alles vorbereitet: Milch, Mehl, Walnüsse, Eier, Äpfel und Zitronen, eine Zimtstange, Salz, Zucker, Butter und in Aprikosen-Brandy eingelegte Cranbarries statt der üblichen Rum-Rosinen. „Wer keinen Alkohol mag, kann die Rosinen auch in Apfelsaft ziehen lassen“, sagt Marko. Für 2 Portionen in Nachtischgröße schlägt er mit dem Schneebesen 3 gehäufte Esslöffel Mehl in ein ¼ Liter Milch, ohne dass Klümpchen entstehen. Noch ein Esslöffel Zucker und eine Prise Salz dazu. Dann werden 3 Eier (Größe L) eingerührt. Einige Rezepte raten dazu, das Eiweiß gesondert steif zu schlagen und unter die Masse zu heben, dann soll der Teig besonders gut aufgehen. Marko trennt nichts, sein Tipp für einen herrlich lockeren Teig kommt gleich.

Zunächst hat er in zwei kleinen Pfannen ein bisschen Öl erhitzt und verteilt den Teig auf beide. Die Cranberries werden drauf gestreut und sobald der Teig am Boden anfängt fest zu werden, kommen die Pfannen in den Ofen, für circa 10-12 Minuten bei 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze. Dabei wird der Teig so richtig schön aufgehen, auch ohne getrennt geschlagenes Eiweiß.

In der Zwischenzeit machen wir ein Apfelkompott. Dafür werden die Äpfel geschält und in Würfel geschnitten, in einen Topf mit Apfelsaft, Zitronenschale, dem Saft einer halben Zitrone und Zimt gegeben und bei mittlerer Stufe geköchelt.

Dann der Blick in den Ofen: Der Teig hat sich fast verdoppelt und ist schön gebräunt. Mit einem Teigschaber (nicht mit dem Messer!!!) reißt Marko die beiden dicken Pfannkuchen in mundgerechte Stücke und gibt sie zum Abschluss mit den zerstoßenen Walnüssen in eine große Pfanne, in der er Butter und Zucker geschmolzen hat. Alles wird schön durchgeschwenkt und noch mal 2 Minuten in den Ofen geschoben. Auf Teller anrichten, mit Puderzucker bestreuen und das eingekochte Apfelkompott daneben oder in einer separaten Schüssel servieren.

Warum der Kaiserschmarrn so heißt, ist übrigens nicht klar. Eine Legende sagt, dass der Senn einer Hütte, auf der eine der kaiserlichen Jagden endete, dem österreichischen Kaiser Franz Josef I. einen Kaserschmarrn vorsetzte, von dem der so begeistert gewesen sein soll, dass er das Gericht in Kaiserschmarrn umtaufte.

Gutes Gelingen beim Nachkochen und guten Appetit wünscht Kathrin!

PS: Die Zutatenliste finden Sie unter der Bilderleiste.

Zutaten Kaiserschmarrn (2 Nachtisch-Portionen)

Für den Teig:
¼ Liter Milch
3 gehäufte EL Mehl
1 EL Zucker
3 Eier (L)
eine Prise Salz
Cranberries oder Rosinen (nach Geschmack)
Wallnüsse
Öl für die Pfanne
2 EL Butter für die Pfanne
1 EL Zucker für die Pfanne
Puderzucker zum Bestreuen

Für das Apfelkompott
3 Äpfel, geschält und in Würfel geschnitten
Schale einer Zitrone
Saft einer halben Zitrone
Prise Zimt
etwas Apfelsaft


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