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8. August 2016

Urkorn: Wir lassen Laufener Landweizen anbauen

Regen kann ihm nichts anhaben
Die uralte Getreidesorte soll im Rupertiwinkel erstmals im 16. Jahrhundert angebaut worden sein, ist aber vollkommen in Vergessenheit geraten. Bis Mitarbeiter der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege Restbestände an Saatgut entdeckten.
Die letzten Monate hat das Getreide ordentlich an Höhe gewonnen. Der Laufener Landweizen unterscheidet sich rein optisch von heute gängigen Weizensorten: Er wird bis zu zwei Meter hoch und hat feste stabile Halme, die dem Wind gut standhalten. Dank der langen Halme sind die reifenden Ähren der Bodenfeuchtigkeit weniger ausgesetzt als die des üblichen, kurzhalmigen Weizens. Sie trocknen rascher im Wind, was sie resistenter gegen Pilzbefall macht. Außerdem soll die alte Sorte möglicherweise weniger allergen sein als die modernen, weil sie wesentlich weniger Gluten enthält.

Unser eigenes Doppel-Rehlegg-Bock-Bier
Als wir von der Rekultivierung des Laufener Landweizens gehört haben, war unser erster Gedanke daraus Bier brauen zu lassen, einen Rehlegger Doppelbock. Es wurden bereits Proben in der Forschungsanstalt Weihenstephan untersucht, daher wissen wir, dass sich die Weizensorte hervorragend zum Brauen eignet. Eine Tonne der Ernte geht direkt in die Brauerei Wieninger in Teisendorf, die uns seit vielen Jahren beliefert und bekannt für ihre speziellen Sorten ist. Aus dem Rest werden wir außerdem eine kleine Menge Whiskey herstellen lassen und unsere Küchencrew freut sich schon aufs Backen.


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