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25. Juli 2022

Lasst uns Bergwaldbaden

Vielleicht kennen Sie das herrliche Gefühl nach einem langen Spaziergang im Wald, wenn einem das Leben viel leichter erscheint? Glück und Lebensfreude statt Melancholie. Das ist keine Einbildung, sondern bewiesene Tatsache und deswegen nehmen wir Sie mit in unseren Bergwald, zum Bergwaldbaden.

Ganz leicht wiegen sich die Baumkronen im Wind. Auf dem Boden das Spiel von Licht und Schatten. Einige Sonnenstrahlen schaffen es durchs dichte Grün. Vertrocknetes Laub raschelt bei jedem Schritt. Äste knacken. Im feuchtweichen Boden hinterlassen die Füße Spuren. Es duftet, nach Tannennadeln, Moos, Erde.

Waldbaden ist ganz einfach – und fällt heute vielen Menschen trotzdem schwer. Dabei geht es gar nicht darum ein bestimmtes Ziel zu erreichen, besonders schnell zu sein oder an seine persönlichen Grenzen zu gehen. Es geht „nur“ um ganz bewusstes Wahrnehmen. Wie riecht der Wald? Herb-würzig oder beerig-süßlich? Wie hört er sich an? Zwitschert da ein Vogel? Oder ist es ungewohnt still? Jedes Blatt, jeder Ast, jede Blüte ist es wert, innezuhalten. Zu schauen, zu staunen. Langsam gehen, tief einatmen. Nur darum geht es, weiß Elisabeth, die unsere Gäste regelmäßig in den Wald entführt. Sie startet direkt am Hotel. Es ist nicht weit, es geht ein wenig bergauf und schon ist man mittendrin. Schlendern, auf Baumstämmen balancieren, eine kurze Meditation, alles ist erlaubt, alles darf sein. Wichtig ist allein, sich ganz auf Erlebnisse, Eindrücke, Wahrnehmungen einzulassen.

„Wenn ich gehe, gehe ich. Wenn ich stehe, stehe ich. Wenn man das Bewusstsein darauf lenkt, was man im Moment macht, kommt man ganz im Hier und Jetzt an“, erklärt Elisabeth, „den Rest übernimmt die Natur.“ Auf der rund 90-minütigen Wanderung durch den Wald bietet sie auch ein paar angeleitete Atem- und Erdungsübungen an. In ihrem Rucksack hat Elisabeth nicht nur ein Getränk für das Abschlussritual dabei, sondern auch Spielkarten mit Bildern von heimischen Hölzern. Jeder darf eine Karte ziehen und überlegen, ob der Baum etwas mit einem zu tun hat, was er mit einem macht, auslöst, gibt es vielleicht Erinnerungen?

Waldbaden beruhigt und lindert Stress, in Japan gibt es Waldbaden sogar auf Rezept. „Shinrin Yoku“ nennt man es dort, was so viel bedeutet wie „Eintauchen in die Waldatmosphäre“. Es gehört zur japanischen Gesundheitsvorsorge. Waldmedizin ist an den Universitäten sogar ein eigenes Forschungsgebiet. Seit etlichen Jahrzehnten werden die Auswirkungen untersucht, die ein Aufenthalt im Wald auf die menschliche Psyche und den Körper hat. Studienergebnisse belegen, dass schon ein kurzes Waldbad die Atmung, den Puls und den Blutdruck verbessert und die Immunabwehr stärkt. Außerdem wird der Parasympathikus, der Ruhenerv, aktiviert. Man entspannt und schläft besser.

Termine für das nächste Bergwaldbaden mit Elisabeth erfahren Sie im Wochenprogramm oder an der Rezeption. Wir wünschen Ihnen schon jetzt eine wundervolle Waldauszeit!


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