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19. August 2017

Watzmann-Überschreitung: Die Königstour in den Berchtesgadener Alpen

Die Königstour in den Berchtesgadener Alpen

On the top – Die Überschreitung der drei Hauptgipfel des Watzmanns „Hocheck“, „Mittelspitze“ und „Südspitze“ gilt als eine der schönsten im ganzen Ostalpenraum. Zum Teil ist sie hochalpin und sehr anspruchsvoll und daher nur etwas für Geübte. Der Lohn ist ein gigantischer Blick und das Gefühl über allem zu stehen. Vielen Dank an Marcus und Boris, die uns diese wunderbaren Bilder geschickt haben!

Mit seinen 2.713 Metern ist der Watzmann das zweithöchste Gebirgsmassiv Deutschlands. In der Regel wird seine Überschreitung in zwei Tagen gemacht. Am ersten Tag geht es vom Parkplatz Wimbachbrücke/Ramsau bis zum Watzmannhaus und von dort am zweiten Tag weiter aufs Hocheck, den Grat entlang über die Mittel- zur Südspitze, den steilen Abstieg zur Wimbachhütte und den langen, langen Marsch zum Ausgangspunkt Wimbachbrücke zurück.

Insgesamt lägt man eine Strecke von circa 22,5 Kilometern und rund 2.389 Höhenmeter zurück. Sehr trainierte Berggeher legen die Überschreitung auch an einem Tag hin und brauchen dafür um die zwölf Stunden. Der Weltklasse-Skitourengeher Toni Palzer aus der Ramsau ist der Rekordhalter der Watzmann-Überschreitung, er lief die Tour in 3 Stunden und zehn Minuten.

Für die Watzmannüberschreitung empfiehlt es sich unbedingt, einen Bergführer zu buchen.
Kontakte: www.bergschule-watzmann.de oder www.berchtesgadener-bergfuehrer.de


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